Whale Wars (DCI)

Ökoterroristen oder moderne Helden? Die Aktivisten der Umweltorganisation „Sea Shepherd“ nennen sich selbst „Modern Day Pirates“ und haben sich dem Kampf gegen japanische Walfänger verschrieben.

Mit ihren Aktionen wollen die Tierschützer nicht nur auf das Abschlachten von Robben, Delphinen und Walen hinweisen, sondern diese Grausamkeiten generell verhindern. Ihr Gründer Paul Watson kämpft seit über 30 Jahren gegen die Tötung der Meeressäuger - und das mit allen Mitteln. Nur Gewalt gegen Menschen ist für ihn tabu.

Die Methoden der Tierschützer sind ebenso umstritten wie das Argument der Walfang-Lobbyisten, die Tiere angeblich nur zu wissenschaftlichen Zwecken zu jagen. Heftige Zwischenfälle sind bei Konfrontationen der beiden Parteien im Südpolarmeer vorprogrammiert, doch Paul Watson und seine freiwilligen Helfer lassen sich nicht beirren.

Wir begleiten die Umwelt-Aktivisten bei ihrer gefährlichen Mission.

Entscheidung im Nordatlantik

Der Kampf gegen die Walfänger geht in die nächste Runde. Doch diesmal befindet sich das Schlachtfeld mitten in Europa.

Auf den Färöern, einer autonomen Inselgruppe zwischen Island und Norwegen, folgen jedes Jahr viele Menschen einer uralten, grausamen Tradition: Hunderte Grindwale werden mit Booten ins flache Wasser vor der Küste getrieben und dort regelrecht abgeschlachtet.

Paul Watson und seine Männer von der Umweltorganisation "Sea Shepherd" wollen die blutige Hetzjagd im Nordatlantik sabotieren und die Öffentlichkeit auf das erbarmungslose Gemetzel aufmerksam machen. Für die Tierschützer beginnt ein harter Kampf gegen traditionsverwurzelte, stolze Inselbewohner.

Doch es kommt noch schlimmer: Das so genannte "Grindadráp" findet in 20 Buchten auf 18 Inseln gleichzeitig statt - kaum möglich also, an allen Fronten gleichzeitig zu kämpfen.

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