Erstkontakt: Honda CR-Z
Ein bisschen Spaß muss sein…
Von Michael Blumenstein/AutoScout24
Ernst nehmen müssen Autohersteller das Thema Umwelt-Technologie, Spritreduzierung und Nachhaltigkeit in jedem Fall. Sie tun es auch. Aber Autokauf ist für viel Kunden doch ein emotionales Ding, Umwelt hin, Umwelt her. Und da passt das Lied von Roberto Blanco wunderbar. Denn ein bisschen Spaß muss beim Auto-Kauf und Autofahren wirklich sein. Das dachte sich auch Honda bei der Entwicklung des CR-Z. Ein Hybrid-Kompakt-Sportler, der das Gewissen mit niedrigen verbrauchswerten beruhigen soll, den Spaßgedanken aber hochhält. Diese Kombination gelingt aber nur bedingt.
Zwar weist Honda den rund 125 PS starken CR-Z mit einem Normverbrauch von lediglich fünf Litern auf 100 Kilometer aus, aber in der Realität ist es freilich utopisch, an diesen Wert heranzukommen.
Damals CRX, jetzt CR-Z
Denn der CR-Z soll und will die Nachfolge des legendären
CRX antreten. Dem kleinen Proll-Sportler, der in den 80er und 90er Jahren hauptsächlich durch Lautstärke aufgrund Ofenrohr-dicker Auspuffanlagen auffiel. Honda hofft nun, mit dem neuen CR-Z eine junge, umweltbewusste Spaßfraktion und gealterte Ex-CRXer begeistern zu können. Das könnte in der Tat gelingen. Denn für die Generation der
Lohas könnte der CR-Z genauso interessant sein, wie für die, die einfach einen sportlichen und preiswerten Kompaktwagen suchen und keine Lust auf
Scirocco und Co. haben.
