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Autotests

Autotests - VW Golf R auf DMAX - Motor

Autotests auf DMAX in Kooperation mit Autoscout 24.
VW Golf R (autoscout24)

Erstkontakt: VW Golf R
R-ster
Von: Michael Gebhardt/AutoScout24

Zwei Zylinder haben sie ihrem Kompaktklasse-Flaggschiff abgenommen und 1,2 Liter Hubraum musste das Golf-Topmodell lassen. Trotzdem ist der neue Golf R stärker, schneller und dazu noch sparsamer als der Vorgänger R32. Angeben will man mit dem Downsizing trotzdem nicht.

Denn würde man bei VW die sich am Hubraum orientierende Nomenklatur des Sportmodells weiter verfolgen, müsste der Neue eigentlich R20 heißen. Dass aber würde auf den ersten Blick einen Rückschritt gegenüber dem R32 bedeuten. Darum verzichten die Wolfsburger auf die Zahl und nennen das neue Top-Modell schlicht R. Downsizing ja, aber nur nicht darüber reden.

Schade, denn gerade mit dem neuen Golf R könnten die Wolfsburger ein Exempel statuieren. Nämlich dass es keinen großen Sechs-Zylinder mehr braucht, um Spaß zu haben. Der zwei Liter große Turbo-Vier-Zylinder kann nämlich fast alles besser, als der Vorgänger. Bis auf den satten Klang aus der Abgasanlage zum Beispiel, den manch Fan vermissen wird, der aber vom Turbolader quasi zerstückelt wird. So hält sich der TSI-Motor akustisch sehr zurück, braust nur beim Gasgeben auf und ist sonst kaum wahrnehmbar.