Test: Alfa Romeo Brera 2.0 JTDM 16V
Für Herz und Verstand
Von: Mario Hommen/AutoScout24
Mit Emotionen geizt er nicht, dafür aber beim Verbrauch. Der Alfa Brera hat einen neuen Zwei-Liter-Diesel, der trotz manierlicher Trinksitten mit 170 PS ordentlich Dampf bietet. Das Euro-5-fitte Aggregat geht jedoch eine nicht in allen Punkten harmonische Hochzeit mit dem Mittelklasse-Adonis ein.
Mal ehrlich: Ein VW Scirocco verfolgt ein sehr ähnliches Rezept wie der Brera. Statt mit praktischer Alltagstauglichkeit wollen beide Coupés mit Emotionen locken. Doch im direkten Vergleich zum Brera wirkt das Wolfsburger Spaßmobil optisch eher plump und dröge. Das zweitürige Alfa-159-Derivat spielt hingegen mit seiner ausdrucksstarken Front das große Kino der Gefühle. Allerdings überzeugt der Italiener trotz seiner herrlich schlitzartigen Heckleuchten und vier verchromten Auspuffendrohren nicht auf ganzer Linie. Das rundliche Heck wirkt etwas pummelig, die Überhänge fallen groß aus und die 17-Zoll-Räder mit Winterreifen stören ebenfalls das ansonsten sehenswerte Gesamtkunstwerk.
