Erstkontakt: Audi R8 Spyder V10
Lamborgaudi
Von Michael Blumenstein
Rund 14.000 R8 Coupé konnte Audi seit dessen Markteinführung Anfang 2007 absetzen, das entspricht in etwa den angestrebten Erwartungen. Diese werden ab 27. März 2010 wohl nach oben korrigiert, denn dann holen die Ingolstädter zum zweiten R8-Paukenschlag aus und geben den Spyder an die ersten Kunden. Rund 30 Prozent des R8-Kuchens sollen auf die offene Variante entfallen. Unserer Meinung nach zu wenig, denn der Spyder hat ein Faszinations-Potenzial, das weit über dem des rund 100 Kilogramm leichteren Coupés liegt.
Dabei ist schon das Coupé ein gigantisch gutes Auto, ein Sportwagen, ein Hingucker – mit Alltagsqualitäten wohlgemerkt. Er ist komfortabel, er ist exquisit verarbeitet, er ist auffallend anders, er ist einfach zu fahren und er ist bei aller Besonderheit eben doch ein grundsolider Audi. Zwar entsprechen V10-Motor, Visco-Allradantrieb, Getriebe, Bremsanlage und einige andere Bauteile denen des Lamborghini Gallardo, aber die Unterschiede zwischen den Sportlern sind dennoch groß, und das ist gewollt. Ein Lamborghini bleibt ein Lamborghini, ein Audi eben ein Audi – Gleichteilestrategie hin, Gleichteilestrategie her.
