Erstkontakt: Lotus Elise S
Die Wahrhaftige
Von Mario Hommen/AutoScout24
Der Kanon
„Ein Lotus soll dem Besitzer als prestigereiches und effizientes Fortbewegungsmittel dienen. Das Prestige generiert sich aus Exklusivität und dem Rennsport-Erbe. Der Designer garantiert Effizienz durch wenig Gewicht, effektiven Einsatz von Materialien sowie durch eine maximale Ausbeute des im Motor verbrannten Treibstoffs.“
So formulierte 1975 der Entwicklungschef Tony Rodd die Entwicklungsziele für Autos der Marke Lotus. Diesen Grundsätzen sehen sich die Ingenieure in Hethel seither verpflichtet und haben den Effizienz-Gedanken zum Modelljahr 2011 in der neuen Elise S sogar auf die Spitze getrieben.
Das Herz
Um das Effizienz-Niveau der Elise S deutlich zu steigern, wurden ein neuer Motor und ein neues Getriebe eingebaut sowie die Aerodynamik der optisch aufgefrischten Karosserie leicht verbessert. Ein 1,6-Liter-Benziner aus dem Hause Toyota ersetzt das bisherige 1,8-Liter-Aggregat. Die Motorsteuerung stammt allerdings von Lotus selbst und wurde dabei die Leistung leicht angehoben. Das neue Hand-Schaltgetriebe verfügt über sechs statt bisher fünf Gänge und der sechste Gang relativ lang übersetzt ist. Obwohl sowohl die Leistung des Motors als auch die Fahrleistungen auf dem Vorgänger-Niveau liegen, ist der Verbrauch deutlich gesunken: von 8,6 auf 6,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer.
