Test: VW Scirocco 2.0 TDI
777 ohne Stopp
Von: Michael Gebhardt/AutoScout24
Seit Mitte 2008 ist der Scirocco auf dem Markt, und noch immer verdreht er anderen Verkehrsteilnehmern den Kopf. Gerade für einen Volkswagen ist das schnittige Coupé erstaunlich auffällig gezeichnet. Fast schon schade, dass ihn Tankwarte so selten zu Gesicht bekommen - zumindest, wenn der VW von einem Diesel angetrieben wird. Die 777 Kilometer zwischen München und Rostock schafft er problemlos ohne Zwangsstopp.
Sicher, es gibt praktischere Autos als einen Scirocco. Das habe ich nicht erst auf unserer mehrtägigen Reise von München an die Ostsee des Öfteren an den Nachteilen von nur zwei Türen verzweifelnd festgestellt. Passagiere in den engen Fond zu verfrachten war dabei das geringste Problem, diese müssen die Hürde schließlich selbst nehmen. Sämtliches Gepäck allerdings, dass nicht in dem 312 Liter großen Kofferraum unterkommt, muss - will man die Rückbank nicht umklappen - umständlich durch die schmale Öffnung hinter die beiden Vordersitze bugsiert und von dort wieder hervorgeholt werden.
