Vergleichstest: Audi Q5 vs. Kia Sorento und Mazda CX-7
Gefahr in Verzug
Von: Michael Gebhardt/AutoScout24
Schnell avancierte der Audi Q5 zum Platzhirsch der Premium-Kompakt-SUV. Dabei ist der Ingolstädter Softroader alles andere als ein Schnäppchen. Das hat die Konkurrenz aus Fernost auf den Plan gerufen, die mit deutlichen Preisvorteilen dem Primus das Leben schwer machen will. Doch können die Asiaten zur ernsthaften Gefahr werden?
Kia greift den Audi Q5 mit dem neuen Sorento an, der sich in der zweiten Auflage zwar aus der Liga der wahren Geländewagen verabschiedet, dafür in der Kompakt-SUV-Klasse eine neue Heimat gefunden hat. Beibehalten hat der jetzt Pesudo-Offroader sein üppiges Platzangebot auf allen Plätzen. Mit 1,80 Metern ist er höher, als die Mitbewerber, was zum einen der Kopffreiheit, zum anderen der Rundumsicht zu Gute kommt. Als einziger ist er auch mit einer dritten Sitzreihe lieferbar. Nur die nicht weit genug öffnende Heckklappe zwingt große Menschen beim Beladen des 528 bis 1.348 Liter großen Kofferraums zum Kopf einziehen. Das in etwa gleichgroße Gepäckabteil des Audi Q5 ist leichter zugänglich, wozu auch die tiefe Ladekante ihren Teil beiträgt. Allerdings geht es im durchdachten Innenraum mit der serienmäßig längsverschiebbaren Rückbank ein wenig enger zu. Nicht so eng aber wie im Mazda, dessen vor allem im Fond geringeres Platzangebot der schnittigen Karosserie mit flacher Frontscheibe, niedrigem Dach und schräger Heckklappe Tribut zollt. Bis zu zweihundert Liter weniger schluckt deshalb auch der CX-7-Kofferraum.
