Erstkontakt: Dacia Duster
Günstig, nicht billig
Von: Michael Gebhardt/AutoScout24
Mit seinem Einstiegs-Auto Logan mischte Dacia 2004 das Kompakt-Segement auf, vier Jahre später gesellte sich die schickere Steilheck-Variante Sandero dazu. Mit dem neuen Duster wollen die Rumänen jetzt auch noch das SUV-Segment erobern und bieten neben Allradantrieb zum ersten Mal auch das elektrische Stabilitätsprogramm ESP an. Das beste: Der Preis ist Dacia-typisch günstig, doch der Duster wirkt alles andere als billig.
Das wichtiste zuerst, der Preis: Für 11.900 Euro steht der 4,30-Meter-Duster ab sofort bei den Dacia-Händlern und ist damit nur unwesentlich teurer, als die Keramik-Bremsanlage für einen Porsche Cayenne. Solche Extras gibt es für Rumänen zwar nicht, doch bietet der Dacia alles, was das SUV-Fahrer-Herz zum Glücklich sein braucht. Hohe Bodenfreiheit (21 Zentimeter), üppige Böschungswinkel, (30 Grad vorne, 36 Grad hinten) und einen Allradantrieb mit elektromagenetischer Kupplung und den drei Modi 2WD, Auto (nur bei Bedarf wird Kraft an die Hinterachse geschickt) und Lock (feste Kraftverteilung).
