Test: Jeep Cherokee Limited Exclusive 2.8 CRD
Meistens harmlos
Von: Thomas Weiss/AutoScout24
Die meisten von uns Jungs haben einen. Einen Kumpel, mit dem man die ganze Nacht um die Häuser ziehen und feuchtfröhlich im besten Sinne abstürzen kann. Wobei man sich einig ist, dass der Wert des Abends eben darin besteht, dass man sich den alkoholisch bedingten Rausch am Folgetag nicht gegenseitig vorwirft. Ähnlich ist das mit dem ungezügelten Durst des Jeep Cherokee – den möchte man ihm auch nach zwei Wochen nicht vorwerfen.
Wenn es noch Automarken mit unverfälschtem Image gibt, dann zählt Jeep mit Sicherheit dazu. Obwohl der US-Hersteller sich seit einigen Jahren mit Patriot und Compass (nur in den USA) bemüht politisch etwas korrekter unterwegs zu sein, verbindet man mit der Marke eben Offroader von echtem Schrot und Korn. Der Jeep Cherokee soll beides verbinden, die Geländefähigkeit und ein straßentaugliches Fahrverhalten. Ersteres wird über einen hervorragenden – und einzigartigen – Allradantrieb erreicht, letzteres soll durch ein ziviles Fahrwerkssetup gelingen.
