10. In einem Trockenanzug unter dem Eis in Sibirien zu filmen – sehr kalt und sehr klaustrophobisch. Achte in der Show darauf, wie das Wasser sofort auf dem Objektiv gefriert, wenn die Kamera auftaucht. Meine Hand steckte in einem 5 mm-Handschuh und sie fror um die Kamera herum fest, sobald wir aus dem Wasser auftauchten – es dauerte eine Stunde, bis ich wieder Gefühl darin hatte. Wie Bear das nackt durchgestanden hat, ist mir ein Rätsel!
9. In den Everglades mit den Alligatoren zu schwimmen – sehr beängstigend. Bear und ich wussten, dass in sechs Meter Entfernung zwei Alligatoren waren... aber es sind die, die man nicht sieht, um die man sich Sorgen machen sollte! Große Erleichterung, als die Sache vorbei war.
8. Schlitten fahren in Sibirien – Bear und ich fuhren an einem Abhang los, der zweieinhalb Meter steil abfiel. Ich versuchte, die Kamera während der gesamten 60 Meter langen Abfahrt auf Bear zu richten... Es gelang mir nicht, aber wir beide fielen am Ende der Piste übereinander! Es hat aber echt Spaß gemacht.
7. Sprünge aus dem Hubschrauber ins Wasser – immer eine Herausforderung! Ich muss mit der Kamera genau im gleichen Moment springen wie Bear, sonst würde er im Wasser aufschlagen, bevor ich es aus dem Hubschrauber geschafft hätte – selbst bei einer Höhe von 15 Metern. Außerdem sagt Bear immer zu mir: "Lande bloß nicht mit dieser Kamera auf mir!" Das habe ich nicht getan... Bis jetzt.
6. Stromschnellen – wir haben während der letzten drei Staffeln so viele davon gefilmt, aber es ist jedes Mal anders. Im Wildwasser in Bears Nähe zu bleiben, ist immer schwierig, besonders im unteren Sambesi mit seinen vielen Unterwassergefahren.
5. Die hohe Luftfeuchtigkeit in Australien war wirklich unerträglich. Es waren 45 Grad Celsius (113 Grad Fahrenheit) bei einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent, was bedeutet, dass dein Schweiß nicht in der Luft verdunsten kann, um deinen Körper abzukühlen, weil die Luft vollkommen gesättigt ist.
