Die ersten frühzeitlichen Belege für Tätowierungen fanden sich in Ägypten, wo Wandmalereien Menschen mit Tattoos zeigen.

Diese Tätowierungen, die zur Zeit des Pyramidenbaus in Ägypten gemacht wurden, entstanden durch Punktieren der Haut mit einer Nadel – natürlich ohne Sterilisation oder Handschuhe. Von dort gelangte dieser Brauch über Kreta, Griechenland, Persien und Arabien bis nach China.

Im Laufe der Geschichte tauchten Tätowierungen immer wieder in Form heidnischer oder ritueller Symbole und Darstellungen auf. Sie dienten als Körperkunst, als Möglichkeit, Wissen von Generation zu Generation weiterzugeben, als Zeichen von Autorität und als Bestandteil religiöser Zeremonien oder Initiationsriten.

Spione in Griechenland nutzten Tätowierungen als Kommunikationsmittel, anhand dessen sie einander erkennen und den jeweiligen Rang ihres Gegenübers feststellen konnten.

Im alten Rom wurden Verbrecher und Sklaven mit Tätowierungen gebrandmarkt.