Die Aussicht auf eine warme Mahlzeit löst bei Ed Stafford überschwängliche Glücksgefühle aus. Dem Abenteurer ist es nach zwölf Tagen auf der Pazifik-Insel Olorua endlich gelungen, mit einem selbst geschnitzten Holzbohrer ein Feuer zu entzünden. Nach diesem Erfolgserlebnis muss der Brite aber sofort die nächsten Aufgaben angehen, denn davon gibt es reichlich: Vier Stunden baut er an seinem Unterschlupf, zwei Stunden gehen fürs Fischen drauf und eine fürs Kochen. Feuerholz sammeln und die Trinkwasserbeschaffung nehmen ebenfalls Zeit in Anspruch. Allein um seine Grundbedürfnisse zu sichern, ist Ed Stafford den ganzen Tag beschäftigt. Und das ist auch gut so, denn in seiner Lage tatenlos herumzusitzen, würde der Psyche gar nicht gut tun.

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    Bis jetzt hat sich Ed Stafford auf der Pazifik-Insel Olorua fast nur von Kokosnüssen, Schnecken, Geckos und Krabben ernährt. Um auf sein Tagespensum von zirka 3000 Kalorien zu kommen, wird es allerdings höchste Zeit, dass der Abenteurer das gesamte Nahrungsangebot des Eilands nutzt. Die Wildziegen zum Beispiel, die auf der Insel herumstreifen, wären nach 30 Tagen Low-Fat-Diät eine super Abwechslung auf dem mageren Speisezettel. Doch wie erlegt man Ziegen am besten? Mit Pfeil und Bogen, oder mit einem Speer? Egal...
    Dauer: 43 Min